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Nach den Wirren des 2. Weltkrieges und der Vertreibung aus dem Sudetenland fand Familie Gustav und Emma Wohlrab mit ihren beiden Söhnen Karl und Kurt Wohlrab zunächst Unterkunft in Homberg-Welferode.

Dort fiel 1948, wie für viele Betriebe, der offizielle Startschuss für eine neue Existenz. Der Verkaufserlös eines Anzugs, den der Firmengründer Gustav Wohlrab nach seiner Heimkehr aus Kriegsgefangenschaft erhielt und das übliche "Kopfgeld" von DM 40,- pro Person, bildeten das Startkapital des jungen Unternehmens.

Zusammen mit seiner Frau Emma und seinem Sohn Kurt begann Gustav Wohlrab mit dem Handel von Textilien aller Art. Lediglich ein 6 qm großes Zimmer stand zunächst als Lagerraum zur Verfügung. Von dort zog die Familie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Handwagen in die umliegenden Ortschaften, um ihre Waren anzubieten.

Geraume Zeit später war Firma Wohlrab auf Kirmes- und Viehmärkten in Fritzlar, Bad Wildungen, Jesberg, Frielendorf, Neumorschen und natürlich in Homberg mit einem Marktstand vertreten.

Goliath Die Schwierigkeiten der damaligen Zeit bestanden im Gegensatz zu heute weniger im Warenabsatz als in der Warenbeschaffung. Daher entschloss man sich, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden zum Kauf eines Kleintransporters. Mit dem auf Ratenzahlung gekauften 4,500,- DM teuren Fahrzeugs der Marke Goliath war Familie Wohlrab der erste Autobesitzer in Welferode, vor allem aber war man nun in der Lage mit einem größeren Warenangebot die Kundschaft bedienen zu können.

Ladengeschäft 1961 Zwei Jahre später (1951) bot sich die Gelegenheit zur Anmietung eines kleinen Ladens in der Untergasse in Homberg. Der Schritt zum stationären Handel war vollzogen. Wiederum ein Jahr später kam eine Bettfeder-Reinigungsmaschine hinzu, somit konnte auch dem Kunden der Service "rund ums Bett" angeboten werden.

Mit voranschreitender Expansion bestand sehr bald die Notwendigkeit einer erneuten Flächenerweiterung. Das Haus in der Freiheiter Strasse 6 ( bis heute Firmensitz ) konnte erworben und nach den Bedürfnissen eines Bettenfachgeschäfts umgestaltet werden. Kurt Wohlrab, seine Frau Maria und Mutter Emma bemühten sich dort um die Wünsche der Kunden, während Firmengründer Gustav Wohlrab bis 1970 das Ladenlokal in der Untergasse betreute.

Ladengeschäft 1976 Nach Umbau und Erweiterung übernahmen Kurt und Maria Wohlrab im Jahr 1971 den Betrieb der Eltern. Bereits 1977 wurden die Räumlichkeiten abermals umgebaut und den gestiegenen Anforderungen des Marktes und der Kunden angepasst. Mit viel Engagement führte das Ehepaar Wohlrab das mittlerweile weithin bekannt gewordene Betten-Fachgeschäft, das sie aus gesundheitlichen Gründen zum Ende des Jahres 1979 verpachten mussten.

Ladengeschäft 2016 Nach einem 4-jährigen Pachtverhältnis mit einem familienfremden Pächter, übernahm Sohn Roland Wohlrab mit seiner Frau Renate 1985 den elterlichen Betrieb.

Nach dem Kauf einer angrenzenden Scheune, deren Sanierung und Angliederung an die vorhandenen Räumlichkeiten im Jahr 1993 verfügt das Bettenhaus Wohlrab seither über eine ca. 300 qm großzügige Verkaufsfläche, die den individuellen Beratungswüschen der Kunden entgegenkommt.

Schwerpunkte bilden dabei ein Matratzen- und Wasserbettenstudio, die Federabteilung mit einer Federwaschanlage sowie der modische Heimtextilienbereich mit Bett-, Tisch- und Frottierwäsche.

Da sich der Fokus von Betten Wohlrab im Laufe der Jahre mehr und mehr auf den Bereich gesunder Schlaf und den damit verbundenen Problemlösungen verlegt hat, firmiert mittlerweile das Unternehmen als "Betten Wohlrab, Kompetenzzentrum für gesunden Schlaf".